Ausgabe 1_2014, Startseite III
BGH-Präsident Tolksdorf in Ruhestand getreten
Der Präsident des Bundesgerichtshofs Klaus Tolksdorf ist zum 01.02.2014 mit 65 Jahren in den Ruhestand getreten. Seine Nachfolge ist noch offen, während der Übergangszeit führt der Vizepräsident des Bundesgerichtshofs Wolfgang Schlick die Amtsgeschäfte. Tolksdorf wurde 1992 BGH-Richter, 2001 erhielt er den Vorsitz des insbesondere für die Revisionen in Staatsschutzsachen zuständigen 3. Strafsenats und im Februar 2008 übernahm er schließlich das Amt des BGH-Präsidenten. In seine Zeit als Vorsitzender Richter des 3. Strafsenats fielen u. a. die Revisionsverfahren gegen Mitglieder der „Hamburger Zelle” wegen der Terroranschläge vom 11.09.2001 und das sog. Mannesmann-Verfahren. Daneben war er u. a. von 2004 bis 2008 deutsches Mitglied der gemeinsamen Kontrollkommission von Eurojust sowie 2007 auch deren Vorsitzender. Zudem lehrte er ab 1994 Straf- und Strafprozessrecht an der Universität Münster, ab 1999 als Honorarprofessor.
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