Ausgabe 3_2014, Startseite II
Änderungsbeschluss der Zentral-KODA zur Entgeltumwandlung
Die Zentrale Kommission zur Ordnung des Diözesanen Arbeitsvertragsrechts hat am 31.3.2013 die bisherige Regelung zur Entgeltumwandlung geändert. Diese ist inzwischen von allen (Erz-)Diözesen in der Bundesrepublik Deutschland in Kraft gesetzt und veröffentlicht worden. Nach der Zentral-KODA-Ordnung findet ein Beschluss der Zentral-KODA auch im Geltungsbereich der AVR des Deutschen Caritasverbandes Anwendung, soweit er von allen Diözesan-Bischöfen in Kraft gesetzt worden ist. Der Zuschuss wird vom Dienstgeber nunmehr an die zuständige Altersvorsorgeeinrichtung abgeführt. Für umgewandelte Beiträge, die unter Berücksichtigung des Höchstbetrages im Jahresdurchschnitt sozialversicherungspflichtig sind, besteht kein Anspruch auf Zuschuss. Der Zuschuss errechnet sich in diesem Fall aus dem höchstmöglichen zuschussfähigen Umwandlungsbetrag einschließlich des Zuschusses, so dass der Zuschuss zusammen mit den eingezahlten Beträgen des Beschäftigten die sozialversicherungsfreie Höchstgrenze erreicht. Für darüber hinaus umgewandelte Beträge besteht kein Anspruch auf Zuschuss. Diese darüber hinaus vom Beschäftigten umgewandelten Beträge sind ggf. entsprechend den gesetzlichen Vorgaben zu verbeitragen und zu versteuern. So wird sichergestellt, dass bei der Reihenfolge der umzuwandelnden Beiträge vorrangig die sozialversicherungsfreien Beiträge zugunsten des Dienstgebers Verwendung finden, zweitrangig die sozialversicherungsfreien Beiträge, die zuschussfähig sind einschließlich des sich daraus ergebenden steuer- und sozialversicherungsfreien Zuschusses, drittrangig erst die sozialversicherungspflichtigen Beiträge.
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