Ausgabe 6_2014, Startseite III
Caritas-Tarifrunde 2014/2015 auch in Bayern abgeschlossen
Auch für die rd. 90.000 Beschäftigten in den Einrichtungen und Diensten der Caritas in Bayern ist in den Tarifverhandlungen der Arbeitsrechtlichen Kommission ein Abschluss erzielt worden. Dienstgeber und Dienstnehmer einigten sich auf eine Tariferhöhung um 3 % zum 01.01.2015 und um weitere 2,4 % zum 01.03.2015. Vor dem zweiten Erhöhungsschritt wird die Gehaltssteigerung zunächst auf mindestens 90 € angehoben (Mindestbetragsregelung), bevor dann die zweite Tarifsteigerung erfolgt. Außerdem erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dezember 2014 eine Einmalzahlung von 20,9 % ihres Gehaltes. Auszubildende der Caritas verdienen ab September 2014 monatlich 60 € mehr. Weiterhin erhalten ab 2015 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einheitlich 30 Tage Urlaub. „Mit diesem Abschluss stehen die Träger unserer Einrichtungen und Dienste nun auf sicherem Grund für die Verhandlungen mit den Kostenträgern. Das war uns auf der Dienstgeberseite wichtig”, sagt Peter Cramer, Verhandlungsführer der Dienstgeberseite der Regionalkommission Bayern. Auch sieht er in den Verhandlungsergebnissen zentrale Weichen für eine gute künftige Entwicklung der Caritas in der Region gestellt: „Die Lohnerhöhung für Auszubildende wird uns helfen, junge Menschen für eine Fachausbildung zu gewinnen, und damit spätere Fachkräfte.” Das Lohn-Plus unterstütze Einrichtungen und Dienste im Wettbewerb um Auszubildende, Fachkräfte und bei der Mitarbeiterbindung; letztlich stärke der Tarifabschluss die Caritas als attraktiven Dienstgeber, auch durch die vereinbarte Einmalzahlung im Dezember 2014: „Damit honorieren wir den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Beratungsstellen, Krankenhäusern oder Pflegeheimen täglich wertvolle Arbeit leisten.”
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