Ausgabe 1_2019, Startseite II
Ergebnisse des Caritaspanel 2018 zur Caritas-Altenhilfe
Wer den Beruf als Pflegefachkraft bei Caritas-Dienstgebern ergreift, kann mit attraktiven Arbeitsbedingungen, einem sicheren Job und guten Berufsperspektiven rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission auf Grundlage der aktuell ermittelten Ergebnisse des Caritaspanel und weiterer Marktdaten, die sie am 27.03.2019 in Berlin gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) vorgestellt hat – auch vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Gespräche im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege (KAP). Die Fachkräftevergütung bei der Caritas ist im Wettbewerbsvergleich spitze. Mit einer Vergütung von bis zu 3.780 EUR (zzgl. Zeitzuschläge) für Pflegefachkräfte liegen die Dienstgeber ohnehin deutlich über den von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im letzten Sommer geforderten „2.500 EUR bis 3.000 EUR”, die eine Pflegekraft verdienen sollte. Des Weiteren ist die Verweildauer in ein und demselben Betrieb bei der Caritas hoch: 37 % der Mitarbeiter verbleiben mehr als zehn Jahre beim selben Dienstgeber. Auch für jüngere Beschäftigte sind die Perspektiven gut und die Jobsicherheit hoch. Zudem werden knapp 75 % der Auszubildenden später in eine Festanstellung übernommen. Die Ergebnisse zeigen: Wo attraktive Arbeitsbedingungen vorherrschen, verbleiben die Beschäftigten lange im Betrieb. Im immer schärferen Wettbewerb um Fachkräfte ist dieser Befund nicht nur für die Arbeitgeber wichtig, sondern auch für die Politik. Im Rahmen der KAP erörtern Bundesregierung und Vertreter der Branche derzeit, wie sich Standards für die Arbeitsbedingungen in der Pflege branchenweit sichern lassen. Die Dienstgeberseite ist an den Gesprächen der KAP beteiligt und wird ihre aktuellen Ergebnisse dort einbringen.
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