Ausgabe 1_2013, Startseite III
Novellierung der Rahmen-KODA-Ordnung
Die Rahmen-KODA-Ordnung zielt darauf ab, einheitliche Rahmenbedingungen für das Verfahren zur Gestaltung von kirchlichen Arbeitsvertragsbedingungen festzulegen. Zu diesem Zweck hat die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands bereits am 05.12.1977 eine Musterordnung beschlossen. Diese Ordnung wurde seither mehrfach novelliert, zuletzt am 20.06.2005. Die Personalwesenkommission des Verbandes der Diözesen Deutschlands hat im vergangenen Jahr eine Arbeitsgruppe mit der Überarbeitung dieser Ordnung beauftragt. Die Arbeitsgruppe hat Ende September 2012 den aus ihrer Sicht endgültigen Ordnungstext fertig gestellt, der in der Sitzung der Personalwesenkommission am 14. und 15.11.2012 abschließend beraten wurde. Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands hat am 19.11.2012 die überarbeitete Rahmen-KODA verabschiedet. Der nun vorliegende überarbeitete Regelungstext verfolgt zwei Hauptziele: Zum einen wird das bischöfliche Notverordnungsrecht, das derzeit Bestandteil der meisten KODA-Ordnungen ist, durch ein System der verbindlichen Schlichtung durch Beteiligung auch externer Personen ersetzt (vgl. Richtungsbeschluss des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz vom 23./24.01.2012). Zum anderen werden Anpassungen vorgenommen, um die Einbindung kirchlicher Einrichtungen in das System des Dritten Weges zu verbessern (Veränderung bei der Gruppenbildung, Möglichkeit zur Schaffung von Unterkommissionen).
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