Ausgabe 6_2016, Startseite II
Besetzung der neuen Organ- und Aufsichtsstruktur der KZVK
Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) hat zuletzt die personelle Besetzung der neuen Organ- und Aufsichtsstruktur der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) beschlossen. Die entsprechenden Vorschläge der Dienstgeber und Dienstnehmer aus den (Erz-)Bistümern und dem Bereich des Deutschen Caritasverbandes e. V. (DCV) wurden dabei einstimmig angenommen. Zuvor hatte der VDD im August 2016 eine neue Kassensatzung verabschiedet. Die neue Organstruktur sieht nun neben dem Vorstand auch einen Aufsichtsrat und eine Vertreterversammlung vor. Sie ersetzen ab dem 1.1.2017 den bisher bestehenden Verwaltungsrat. Außerdem wurde auch die neu eingeführte unabhängige Verbandsaufsicht besetzt. Schließlich wird innerhalb der VDD-Gremien künftig ein KZVK-Ausschuss die Verbindung zum VDD wie zu den Kassenorganen halten. Der Aufsichtsrat besteht aus neun Personen, dem neben einem neutralen Vorsitzenden vier Dienstnehmer- sowie vier Dienstgebervertreter gehören. Das Gremium hat u. a. die Personalkompetenz für den Vorstand inne sowie die Überwachung der Geschäfts- und Anlagepolitik zur Aufgabe. Die 19-köpfige Vertreterversammlung wird ebenfalls von einem neutralen Vorsitzenden geführt. Die Vertreterversammlung als Interessenvertretung von Trägern, Beteiligten und Versicherten umfasst zudem neun Mitglieder der Dienstnehmerseite, drei Repräsentanten der verfassten Kirche sowie sechs Dienstgebervertreter aus dem caritativen Bereich. Die Vertreterversammlung entscheidet über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie über Satzungsänderungen, Pflicht- und Finanzierungsbeiträge. Der neuen Verbandsaufsicht gehören zwei hauptamtliche sowie vier ehrenamtliche Mitglieder an. Als unternehmensexternes Aufsichtsgremium übernimmt die Verbandsaufsicht die bislang durch die Geschäftsstelle des VDD wahrgenommenen Aufsichtsfunktionen. Dazu kommen schließlich noch der KZVK-Ausschuss des VDD sowie der Aufsichtsrat.
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