Ausgabe 2_2018, Startseite II
RK Baden-Württemberg: Zusatzversorgung KVBW und Wachstumsbereiche
Bereits am 07.12.2017 stand der Antrag der RK Baden-Württemberg auf Kompetenzübertragung zur Regelung der betrieblichen Altersversorgung auf der Tagesordnung der Bundeskommission. Nach Anhörung von Sachverständigen im Ausschuss Altersversorgung wurde indes kein regionaler Regelungsbedarf gesehen und der Antrag von der Bundeskommission entsprechend abgelehnt: Die Beratung über die Stellung und Regelung der kirchlichen Zusatzversorgung kann und muss auf der Ebene der Bundeskommission erfolgen. In der Sitzung der RK Baden-Württemberg im Januar 2018 wurde dann darüber beraten, wie man mit diesem Ergebnis umgeht. Beide Seiten waren sich einig, dass man hinsichtlich möglicher Lösungen auf Bundesebene nochmals auf den Ausschuss Altersversorgung und die Bundeskommission zugehen wolle. Erste mögliche Lösungsansätze, die man auf Bundesebene einbringen könnte, wurden ebenfalls bereits angedacht. Diese Diskussion wurde nun auf Basis konkreter Anträge, mit denen man auf die Bundeskommission zugehen könnte, von der RK Baden-Württemberg auf ihrer Sitzung am 19.04.2018 in Karlsruhe weitergeführt. Es konnte dabei jedoch keine Einigung mit der Mitarbeiterseite erzielt werden, so dass es keinen gemeinsam getragenen Antrag an die Bundeskommission geben wird. Die Dienstgeberseite wird jedoch, um die Sache weiter voranzutreiben und die Möglichkeit zu eröffnen, sich zeitnah auf Bundesebene und im Ausschuss Altersversorgung mit der Thematik zu beschäftigen, selbst einen Antrag einbringen. Mit diesem Antrag wird eine Gleichstellung aller Mitarbeiter hinsichtlich der Höhe des Eigenbeitrags der Mitarbeiter zur zusätzlichen Altersversorgung – unabhängig von der jeweiligen Zusatzversorgungskasse in Baden-Württemberg – intendiert.
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