Ausgabe 5_2019, Startseite II
Verleihung des 17. Katholischen Medienpreises
Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 21.10.2019 in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. und dem Katholischen Medienverband e. V. zum 17. Mal den Katholischen Medienpreis und die zusätzliche Auszeichnung „journalistisch WERTvoll” verliehen. Bei einem Festakt im Max Ernst Museum Brühl des Landschaftverbands Rheinland sind Veronika Wulf (Kategorie Printmedien) sowie Hans Block und Moritz Riesewieck (Kategorie Elektronische Medien) ausgezeichnet worden. Den Sonderpreis der Jury erhielt Heribert Prantl für seine Artikel zu den Feiertagen der Kirche. Insgesamt wurden 239 Vorschläge eingereicht und von einer Fachjury gesichtet. In der Kategorie „Elektronische Medien” erhielten Hans Block und Moritz Riesewieck den Preis für den Film „The Cleaners”, gesendet in ARTE am 23.08.2018 sowie im Kino. Die Dokumentation stellt die Arbeit von Content-Moderatoren, genannt Cleaners, vor, die das Netz von Hass, Mord, Terror, Krieg, Suiziden und vielem mehr säubern. In der Jurybegründung wird die Frage gestellt, warum die Nutzer sozialer Netzwerke keinen Gedanken darüber verschwenden, wer ihre Plattformen sauber hält und unter welchen Bedingungen die Cleaners arbeiten. In der Kategorie „Printmedien” wurde Veronika Wulf mit dem Preis für ihren Beitrag „Der fremde Sohn” ausgezeichnet, erschienen in der taz (Die Tageszeitung) am 16.06.2018. Die Journalistin berichtet über eine Familie, die einen minderjährigen syrischen Flüchtling aufgenommen hat. Heribert Prantl, langjähriges Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, wurde für seine Essays in der Süddeutschen Zeitung zu den Hochfesten der Kirche mit dem „Sonderpreis der Jury” ausgezeichnet. Neben den Hauptpreisen vergab die Jury in diesem Jahr zwei Mal die undotierte Auszeichnung „journalistisch WERTvoll”. In der Kategorie Printmedien geht diese an Sarah Seifen für den Beitrag „Und Tschüss?! – Bleiben oder Gehen?”, erschienen in den Kirchenzeitungen der Bistümer Fulda, Limburg, Mainz am 06.01.2019. Im Bereich Elektronische Medien erhalten die Auszeichnung Sandra Weiss und Charlotte Eichhorn für den Beitrag „Völkermord im Verborgenen – ein multimediales, interkulturelles Langzeitprojekt”, u. a. veröffentlicht seit dem 01.05.2019 auf www.eichhorn-weiss-media.com/voelkermord.
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