Ausgabe 1_2013, Startseite 6
Martin
Fuhrmann
,
Rechtsanwalt
,
Bonn
Ausgewählte Probleme der Grundordnungsänderung
Die zehn Artikel der „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ (nachfolgend: Grundordnung, GrO) bilden die Grundpfeiler der Arbeitsrechtsverfassung der Katholischen Kirche in Deutschland. Die Grundordnung setzt die „Erklärung der Deutschen Bischöfe zum kirchlichen Dienst“ vom 22.09.1993 normativ um. Sie ist ursprünglich von den Diözesanbischöfen für ihren Bereich als kirchliches Gesetz zum 01.01.1994, im Bistum Fulda zum 01.01.1995, in Kraft gesetzt worden. Am 20.06.2011 hat die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD), der alle Diözesanbischöfe angehören, eine Änderung des Art. 2 GrO beschlossen. Diese Norm regelt den Geltungsbereich der Grundordnung. Die Novelle ist in der Zwischenzeit gleichlautend in allen (Erz-)Bistümern diözesangesetzlich umgesetzt worden. Im folgenden Beitrag sollen der wesentliche Inhalt der Neuregelung sowie ausgewählte Probleme der neuen Rechtslage näher beleuchtet werden.
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