Ausgabe 2_2019, Startseite II
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit
Die Beschäftigten der deutschen (Erz-)Bistümer haben eine hohe Verbundenheit zu ihren Dienstgebern und sind überwiegend zufrieden mit den angebotenen Leistungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentralinstituts für Ehe und Familie in der Gesellschaft der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz durchgeführt und am 28.03.2019 in Eichstätt vorgestellt wurde. Für die Studie hat das Zentralinstituts die Mitarbeiter von 24 Bistümern befragt, welche Erwartungen sie hinsichtlich familienfreundlicher Leistungen ihrer Dienstgeber haben. Das für die Beschäftigten mit Abstand bedeutendste Handlungsfeld – nicht nur im Hinblick auf die Pflege von Angehörigen – ist die flexible Gestaltung von Arbeitszeiten. Mit dem Angebot von verschiedenen Arbeitszeitmodellen und der Vielfalt der Arbeitszeitgestaltung sind die Beschäftigten durchaus zufrieden. Denn gerade starre Arbeitszeiten mit einer vorgeschriebenen Kernarbeitszeit erschweren je nach Lebenssituation eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Individuell vereinbarte Arbeitszeiten oder auch flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten haben einen enormen Stellenwert für die befragten Angestellten. Im Rahmen der Studie sollten die Teilnehmer außerdem eine Einschätzung abgeben, so dass ein sog. „Mitarbeiter-Commitment-Index (MCI)” gebildet werden konnte, der den Grad der Verbundenheit zum Dienstgeber angibt. Neben der Verbundenheit wurde auch die allgemeine Zufriedenheit der Beschäftigten mit dem Dienstgeber erhoben.
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