Ausgabe 6_2014, Startseite 207
Tore
Bergmann
,
Richter am Sozialgericht
,
Freiburg
Regelmäßig zum Jahreswechsel versammeln sich zahllose Belegschaften zu den traditionellen Weihnachts- oder Jahresabschlussfeiern. In vielen Betrieben werden darüber hinaus andere Gemeinschaftsveranstaltungen gepflegt, etwa Sommerfeste oder sonstige Jahresfeiern, Betriebsausflüge, Jubiläen oder verschiedenste Veranstaltungen sportlichen Charakters. Leider ereignen sich im Zusammenhang damit in ebensolcher Regelmäßigkeit Unfälle mit Personenschäden. Richterrechtlich ist anerkannt, dass solche Ereignisse unter bestimmten Voraussetzungen als Arbeitsunfälle zu entschädigen sind. Die Vielfalt der Sachverhalte und die fehlende gesetzliche Kodifizierung führen jedoch dazu, dass die Anerkennung derartiger Unfälle als Arbeitsunfall besonders häufig umstritten ist. Der folgende Beitrag stellt den aktuellen Stand der höchstrichterlichen Rechtsprechung und berücksichtigenswerte Aspekte für die arbeitgeberseitige Gestaltung von Gemeinschaftsveranstaltungen dar.
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