Ausgabe 2_2013, Startseite 61
Dr.
Ute
Geisenberger
,
Rechtsanwältin und Steuerberaterin
,
Freiburg
Trotz aller sozialen Leistungen des Staates besteht Einigkeit, dass weite Teile des gesellschaftlichen Lebens maßgeblich von gemeinnützigen Einrichtungen – allen voran den kirchlichen – und vom ehrenamtlichen Engagement der Bürger getragen werden. Daher gibt es schon seit Jahren Bemühungen, die rechtlichen Rahmenbedingungen des Dritten Sektors zu vereinheitlichen und v. a. die steuerliche Förderung des ehrenamtlichen Engagements auszubauen. Das letzte große Gesetzesvorhaben wurde noch unter dem Arbeitstitel „Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts” auf den Weg gebracht. Nun hat der Bundesrat dem Vorhaben unter der Bezeichnung „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts” (Ehrenamtsstärkungsgesetz) am 01.03.2013 zugestimmt; das Gesetz tritt mit wenigen Ausnahmen rückwirkend ab 01.01.2013 in Kraft. Dieser Beitrag zeigt auf, welchen Handlungsbedarf die Änderungen für die Praxis auslösen und welche neuen Handlungsmöglichkeiten sie bieten.
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