Ausgabe 4_2019, Startseite 122
Dr.
Elisabeth
Hartmeyer
,
Stuttgart
Bernhard
Slatosch
,
Stuttgart
Gute Pflege setzt qualifiziertes und motiviertes Personal voraus. Um diesen Zusammenhang zu stärken und weiterzuentwickeln, hatte sich die Bundesregierung bereits in der 18. Legislaturperiode das Thema Pflege zur Aufgabe gemacht. Im damaligen Koalitionsvertrag vereinbarten die Regierungsfraktionen, sich für Personalmindeststandards im Pflegebereich einzusetzen und die Pflegeberufe aufzuwerten. Als Ziel formuliert wurde, den Wechsel zwischen den Beschäftigungsfeldern in der Pflege zu erleichtern und die Pflegeausbildung zu reformieren. Konkret umgesetzt werden sollte dies durch ein Pflegeberufegesetz, das ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Grundausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege etabliert. Auch die Länder unterstützten das Reformvorhaben der Pflegeausbildung. Durch Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz und der Arbeits- und Sozialministerkonferenz in den Jahren 2009 und 2012 haben sie die einheitliche, generalistische Pflegeausbildung ausdrücklich befürwortet. Der folgende Beitrag beleuchtet wesentliche Inhalte und Herausforderungen für die Praxis des neuen Pflegeberufegesetzes.
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