Ausgabe 4_2016, Startseite 132
Dipl.-Bw. (FH), Dipl.-Vw., Dipl.-Hdl.
Martin
Kronawitter
,
Untergriesbach
Abermals war die finanzgerichtliche Rechtsprechung gefragt, eine Entscheidung darüber herbeizuführen, ob die Umsätze eines nur mittelbar am Patienten handelnden Arztes der Umsatzsteuer zu unterwerfen sind. Dem hier vorgestellten Urteil vom 10.11.2015 (2 K 2409/13) liegt ein Sachverhalt zugrunde, in dem ein Labormediziner ohne eigene kassenärztliche Zulassung diverse diagnostische Leistungen an ein Laborunternehmen erbrachte. Dabei gelangte das FG Berlin-Brandenburg zu dem Ergebnis, dass auch hier die Umsatzsteuerbefreiung nach § 
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Nr. 14 Buchst. a UStG 2009 zu gewähren ist.
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