Ausgabe 4_2019, Startseite 127
Dipl.-Bw. (FH), Dipl.-Vw., Dipl.-Hdl.
Martin
Kronawitter
,
Untergriesbach
Gegenstand des Rechtsstreits vor dem Bundesfinanzhof war die Frage, ob bei einem Steuerpflichtigen der Verlust aus einer sog. Übungsleitertätigkeit bei der Einkommensteuerveranlagung zu Recht außer Ansatz gelassen wurde. Die Bundesfinanzrichter machten im Urteil vom 20.11.2018 (
VIII R 17/16
) deutlich, dass ein Übungsleiter auch bei steuerfreien Einnahmen unterhalb des sog. Übungsleiterfreibetrags nach § 
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Nr. 26 EStG (2.400 EUR) die damit zusammenhängenden Aufwendungen insoweit abziehen kann, als sie die Einnahmen übersteigen. Für die Anerkennung des erzielten Verlusts ist jedoch erforderlich, dass hinsichtlich der Tätigkeit eine Einkünfteerzielungsabsicht vorliegt.
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