Ausgabe 6_2018, Startseite 174
Dipl.-Bw. (FH), Dipl.-Vw., Dipl.-Hdl.
Martin
Kronawitter
,
Untergriesbach
,
Das Hessische Finanzgericht hatte darüber zu entscheiden, ob die Umsätze eines Unternehmers erzieherischer und naturpädagogischer Leistungen aus dem Betrieb einer Naturschule nach § 
4
Nr. 25 UStG oder aufgrund einer unmittelbaren Berufung auf Art. 132 Abs. 1 Buchst. h bzw. i der MwStSystRL umsatzsteuerfrei sind. Mit Urteil vom 19.06.2018 (1 K 2042/16) führten die Finanzrichter aus, dass die erzielten Umsätze weder nach § 
4
Nr. 25 Buchst. b UStG steuerfrei sind noch die Voraussetzungen für die Steuerfreiheit nach Unionsrecht vorliegen. Im Wesentlichen scheitert es jeweils an der fehlenden Anerkennung der Naturschule als Träger der freien Jugendhilfe bzw. als vergleichbare Einrichtung mit sozialem Charakter.
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