Ausgabe 3_2020, Startseite III
Endlich Tarifbeschluss für Ärzte in der Caritas erzielt!
Pressemitteilung 04/2020 vom 18.06.2020
Die Dienstgeberseite der Caritas begrüßt, dass es auch für die Arbeitsrechtliche Kommission möglich gemacht wurde, eine Sitzung in Form einer Videokonferenz durchzuführen. So wurde es möglich, wichtige Beschlüsse auch während der Corona-Pandemie umzusetzen. Endlich konnte das bereits seit Monaten im Raum stehende Verhandlungsergebnis der Tarifrunde für Ärzte zum Abschluss gebracht werden.
Neben den linearen Erhöhungen der Tabellenentgelte, der Bereitschaftsdienstvergütung und des Einsatzzuschlages im Rettungsdienst um 6,6 Prozent zum 01.01.2020 liegen die Herausforderungen für die Caritas-Häuser insbesondere in den organisatorischen Neustrukturierungen, die zum 01.01.2021 in Kraft treten.
Für die Dienstgeberseite wichtig war, eine Regelung für kleine Organisationseinheiten zu schaffen. In kleinen Organisationseinheiten können durch Dienstvereinbarung bis zu sieben Bereitschaftsdienste pro Monat geleistet werden. Zur Vermeidung der Gefährdung der Patientensicherheit können darüber hinaus weitere Dienste angeordnet werden. Ab mehr als vier Bereitschaftsdiensten im Kalendermonat erhöht sich für jede darüber hinaus geleistete Bereitschaftsdienststunde der allgemeine Zuschlag zum Bereitschaftsdienst um 5 Prozentpunkte. In 2021 erhalten grundsätzlich alle Ärzte zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 700 Euro.
„Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten und organisatorischer Herausforderungen für unsere Krankenhäuser begrüßt die Dienstgeberseite den endlich gefundenen Kompromiss. Der Beschluss stärkt die Wettbewerbsposition unserer Häuser am Arbeitsmarkt und sorgt für Planungssicherheit”, so Norbert Altmann, Sprecher der Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission.
Nähere Informationen zum Tarifbeschluss werden in ZAT 4_2020 zu lesen sein.
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