Ausgabe 5_2017, Startseite III
15. Katholischer Medienpreis
Der Katholische Medienpreis ist am 16.10.2017 zum 15. Mal verliehen worden. Bei einem Festakt im LVR-LandesMuseum Bonn zeichnete die Deutsche Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) und der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) Jeanne Turczynski (Kategorie Elektronische Medien) und Claas Relotius (Kategorie Printmedien) aus. Erstmals wurde der „Sonderpreis der Jury” vergeben: Christina Fee Moebus wurde für ihren Beitrag „Der Gespenster-Schiff-Prozess” (veröffentlicht als Crossmedia-Serie des Nordwestradios am 26./27./28.09.2016 im Internet) ausgezeichnet. Eine sechsköpfige Jury hatte aus 200 Einreichungen die Preisträger ermittelt. Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart), Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und der Jury des Katholischen Medienpreises, betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung von Digitalisierung. In der Kategorie „Elektronische Medien” erhielt Jeanne Turczynski den Preis für „Risiko Spätabbruch. Eine Entscheidung zwischen Leben und Tod” (gesendet im Bayerischen Rundfunk radioThema, Bayern 2 am 22.09.2016). In der Kategorie „Printmedien” erhielt Claas Relotius, der aus persönlichen Gründen nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnte, den Katholischen Medienpreis für seinen Beitrag „Königskinder” (erschienen in DER SPIEGEL am 09.07.2016). Barbara Schmid, langjährige Redakteurin von DER SPIEGEL, nahm den Preis stellvertretend entgegen und dankte auch im Namen des Preisträgers. In dem Artikel geht es um ein 12 und 13 Jahre altes Geschwisterpaar aus Aleppo, die dort Grausames erlebt haben und in die Türkei geflüchtet sind. Neben den beiden Hauptpreisen und dem Sonderpreis wurden auch die Nominierten geehrt und mit Urkunden ausgezeichnet.