Ausgabe 6_2015, Startseite III
Neue Beitragsbemessungsgrenzen für 2016
Die Löhne und Gehälter in Deutschland sind im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Deshalb ändern sich 2016 die Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung. Die neue monatliche Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (West) steigt von 6.050 EUR (2015) auf 6.200 EUR pro Monat. Die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) steigt von 5.200 EUR (2015) auf 5.400 EUR pro Monat. In der knappschaftlichen Rentenversicherung werden folgende neue monatliche Beträge gelten: Beitragsbemessungsgrenze (West): 7.650 EUR im Monat; Beitragsbemessungsgrenze (Ost): 6.650 EUR im Monat. Das vorläufige Durchschnittsentgelt in der gesetzlichen Rentenversicherung wird für das Jahr 2016 bundeseinheitlich auf 36.267 EUR im Jahr festgesetzt. Bundeseinheitlich wird die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung festgesetzt. Sie erhöht sich gegenüber 2015 (54.900 EUR) auf 56.250 EUR jährlich. Die bundeseinheitliche Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Krankenversicherung beträgt 50.850 EUR im Jahr (2015: 49.500 EUR). Die Bezugsgröße in der Sozialversicherung ist für viele Werte der Sozialversicherung wichtig. Sowohl in der Gesetzlichen Krankenversicherung als auch in der Gesetzlichen Rentenversicherung ist sie Grundlage der Beitragsberechnung. Die Bezugsgröße 2016 beträgt 2.905 EUR pro Monat in den alten Bundesländern (2015: 2.835 EUR im Monat). In den neuen Bundesländern beträgt sie 2.520 EUR pro Monat (2015: 2.415 EUR im Monat).
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