Ausgabe 1_2018, Startseite III
50 Jahre Verband der Diözesen Deutschlands
Der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD), Rechtsträger der Deutschen Bischofskonferenz mit Sitz in Bonn, begeht sein 50-jähriges Bestehen. Er wurde am 04.03.1968 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet, da die deutschen Bischöfe feststellten, dass die gemeinsamen Aufgaben der (Erz-)Bistümer ständig zunahmen. Seitdem übernimmt der VDD vielfältige Aufgaben der Kirche in Deutschland und ist zum Stabilitätsanker der überdiözesanen Arbeit der Bistümer geworden. Bis zur Gründung des VDD hatte sich die Deutsche Bischofskonferenz bei der Wahrnehmung ihrer überdiözesanen Aufgaben nicht eines eigenen Rechtsträgers bedient, sondern auf andere Institutionen, insbesondere eingetragene Vereine, zurückgegriffen. Seit fünf Jahrzehnten stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Verbandes den Diözesen in rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen zur Seite, beispielsweise auf dem weiten Feld des Kirchlichen Arbeitsrechts, der gemeinsamen Herausgabe des neuen Gotteslobes und in Fragen des Urheberrechts, aber ebenso mit vielen Servicearbeiten, die die Arbeit der Deutschen Bischofskonferenz und ihres Sekretariates erst ermöglichen.
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